Zielsetzung

Mit dem Siegel „Exzellente Bildungskooperation“, sollen ganz konkret Bildungskooperationen mit dem Schwerpunkt Aus- und Weiterbildung eine Art der Handreichung erhalten, die sie dabei unterstützt sich anders und besser aufzustellen, um so den Herausforderungen des (Aus-)Bildungsgeschäftes gestärkt entgegenzusehen.

Gleichzeitig trägt das „dialogische Assessment“ dazu bei, dass gemeinsam mit dem einen oder anderen Netzwerk im Rahmen der intensiven Gespräche die individuellen Herausforderungen und Probleme beispielsweise in den Bereichen Nachhaltigkeit, Finanzierung, Firmennähe, usw. herausgestellt werden. Die Beschäftigung mit diesen Themen und unsere Erfahrungen im Rahmen der professionellen Netzwerkarbeit sollen dazu führen, dass die jeweiligen Netzwerkstrukturen und Netzwerkziele auf den Prüfstand gestellt werden. Wir bieten dabei den unabhängigen Blick von außen und können gleichzeitig gemeinsam mit der jeweiligen Bildungskooperation Handlungsempfehlungen entwickeln.

Der Prozess dient der Bestandsaufnahme und Bewertung, der mit den Bildungskooperationen durchgeführt werden wird dazu, dass neben dem Alltagsgeschäft eine Selbstreflexion und ein Blick von außen auf das Netzwerk gelenkt wird. Kooperationen werden analysiert und können so zukünftig noch besser und effektiver gemacht werden. Am Ende profitieren davon nicht nur die Netzwerke, sondern alle im Netzwerk organisierten Unternehmen, Verbände und Gruppen und darüber hinaus alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen. Bildung erhält durch diesen Prozess einen gesteigerten Wert und wird so als Dienstleistungsprodukt für eine moderne Wirtschaft und Gesellschaft wahrnehmbar.

Aus unserer Sicht profitieren davon alle Netzwerke mit einem Schwerpunkt im Bereich Bildung und Ausbildung und somit auch wiederum die Regionen und die Unternehmen in den Regionen, in denen die Bildungskooperationen angesiedelt sind.

Dr. Rüdiger Krüger (Leiter der VHS Reckenberg-Ems gem.GmbH und der Fortbildungsakademie Reckenberg-Ems gGmbH) erklärt im Interview mit Markus Kamann (Geschäftsführer ZEUS GmbH und Initiator der Bildungssiegels), wodurch sich aus seiner Sicht ein Bildungsnetzwerk auszeichnet und welche Kooperationsformen für eine erfolgreiche Arbeit wichtig sind. 

Zielgruppe

Das Gütesiegel ist für unterschiedliche Bildungskooperationen gleichermaßen geeignet. Aus unserer Sicht sind hier beispielsweise folgende Netzwerkgruppen besonders angesprochen:

operative Tochtergesellschaften einer Volkshochschule, Berufsförderungswerke, Kreishandwerkerschaften, regionale Bildungsnetzwerke, ehemalige STARegio-Netzwerke, (Grund-)Schulen mit Elternverein, Arbeitgeberverbände, Stiftungen mit einem Bildungskooperationsauftrag, kommunale oder regionale Bildungs- und Qualifizierungsnetzwerke, die Bildungs-, Integrations-, Gesellschaftssparte von Sportvereinen uva.

Wenn Sie Interesse an dem Bildungssiegel haben, oder nicht sicher sind, ob Ihr Netzwerk von der Auszeichnung profitieren könnte, sprechen Sie uns gerne an.

Warum ein Gütesiegel?

Neben der werblichen Ausschmückung (Vorlagen), hier im Überblick die wichtigsten Argumente:

Sie fühlen sich als Bildungspartner einem Qualitätsversprechen verpflichtet und wollen dies sichtbar machen

  • Qualitätssicherung in der eigenen Einrichtung / Netzwerk und Imagebildung nach innen und außen
  • Sie erhalten die Möglichkeit an einem fachlichen Austausch auf hohem Niveau
  • Sie erleichtern Kunden die Entscheidung, Ihnen beizutreten und sich für ihre Dienstleistungen zu entscheiden.
  • Qualität spielt im Entscheidungsprozess der Kunden eine entscheidende Rolle.
  • Sie wollen Ihrem Vorstand / Auftraggeber / Verwaltung zeigen, dass Sie sich an Stärken orientieren und eigenständig auf Nachhaltigkeit achten.